Ich und… Ich und Kaminski

Der Film ist Endlich da!

Javier_web

Im April 2013 war ich auf dem Weg nach Barcelona und bekam einen Anruf… Tatiana von X-Filme wollte mit mir über eine kurze Mitwirkung beim nächsten Film von Wolfgang Becker, der berühmte Regisseur von “Good Bye, Lenin”, reden. ,

Ich hatte Wolfgang schon vor einiger Zeit bei Detlef kennengelernt. Jetzt muss ich kurz erzählen: Detlef war ein Freund, ein Galerist und Künstler, der seine legendäre Galerie “Art.Dego” vis-à-vis von meinem Fenster hatte. Von ihm habe ich viel gelernt und viele interessante Leute, u.a. inspirierende Künstler kennengelernt.

Ich, Lydia und das ThereminDie Dreharbeit ging schon im Mai los, und ich wurde zweimal nach Köln geflogen. Das erste mal habe ich die Thereministin Lydia Kavina kennengelernt und zusammen haben wir mehrere Stücke vorbereitet, damit Wolfgang sich einige für die Szene aussuchen konnte. Ein paar ausgewählte wurden gleich im Studio aufgenommen.

Das Theremin ist ein zauberhaftes Instrument und Lydia ist eine großartige Spielerin. Es entstehen Klänge aus anderen Dimensionen und Zeiten…

Die zwei Szenen, wo Lydia und ich auftauchen, sind ziemlich bizarr. Es
geht um ein seltsames Hauskonzert beim großen Künstler Manuel Kaminiski.
Danach essen wir alle zusammen und lassen uns von Kaminskis Biographen
Sebastian Zöllner beeindrucken. Alle Hauptdarsteller waren da: Daniel
Brühl, Jesper Christensen, Amira Casar… nur Geraldine Chaplin habe ich
leider verpasst.

Die Stimmung am Set war immer sehr locker und freundlich… jede Szene
wurde tausend mal gedreht, mit den zwei Kameras von hier, dann von dort,
dann wieder von da… jedes kleinstes Detail musste immer wieder gleich
wiederholt werden. Es hat so viel Spaß gemacht! Ich fühlte mich sehr wohl
da und durfte viel von der oft unterschätzten künstlerischen Atmosphäre
einer großen Film-Produktion lernen.

Da braucht man so viele unsichtbare Künstler: Masken, Make-Up, Bilder
(!), Titel… Alles, was mit vollem Herzen und Widmung gemacht wird,
heißt Kunst für mich!

Eines der Stücke, die wir ausgesucht haben, ist dieses wunderschöne “Nocturne” von Thierry Besançon. Hier kannst du das Singen des Theremins in Lydias Händen genießen (obwohl sie das Ding nicht mal berührt), während ich für die Synchronisation übe!



Und hier den Trailer zum Film… verpass es nicht!

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